Nachhaltigkeit bei der Henke AG: Was wir 2025 erreicht haben
Das erwartet euch in diesem Beitrag:
• Wie Nachhaltigkeit bei Henke organisatorisch verankert ist
• Welche konkreten Maßnahmen 2025 umgesetzt wurden
• Wie wir mit VHF nachhaltige Fassadenbauweise ermöglichen
• Warum Kreislaufwirtschaft auch wirtschaftlich sinnvoll ist
Nachhaltigkeit ist Teil unserer Unternehmens-DNA
Nachhaltigkeit gehört bei Henke seit Jahren zur Jahreszielplanung und ist fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Damit die Umsetzung strukturiert erfolgt, begleitet ein interner Nachhaltigkeitsmanager alle relevanten Bereiche. Vom ressourcenschonenden Einkauf bis zur Optimierung des Materialverbrauchs – unser Anspruch ist es, Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag konkret werden zu lassen.
Dabei geht es nicht um große Gesten, sondern um viele kleine Entscheidungen mit Wirkung: Verpackungsmaterial wird überdacht, Schrauben werden sortenrein gesammelt, Reststücke verwertet. Das Ergebnis: Weniger Abfall, effizientere Abläufe und mehr Bewusstsein im Team.
Strom vom eigenen Dach & Mobilität der Zukunft
Ein weiterer Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist die Eigenstromproduktion. Unsere 100 kWp starke Solaranlage auf dem Firmengelände liefert grünen Strom. Den können wir direkt für unsere Werkstatt, Büros und Ladestationen nutzen.
Auch unser Fuhrpark wird zunehmend elektrisch: Mit E-Fahrzeugen für Kurzstrecken und Hybridmodellen für längere Einsätze reduzieren wir unseren CO₂-Ausstoß im Tagesgeschäft.
Ressourcenschonung als Effizienzgewinn
Wer mit weniger Material dasselbe erreicht, arbeitet nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch wirtschaftlicher. Deshalb setzen wir auf durchdachte Planung, exakte Zuschnitte und eine hohe Materialausnutzung.
Das reduziert nicht nur die Menge an Reststoffen, sondern spart auch Zeit und Kosten. Gleichzeitig steigen Qualität und Nachhaltigkeit der Ergebnisse. Ein klarer Beleg dafür, dass sich Ökologie und Wirtschaftlichkeit im Handwerk nicht ausschließen, sondern gegenseitig stärken.
VHF-Fassaden als nachhaltige Bauweise der Zukunft
Seit Jahren sind wir aktives Mitglied im FVHF – Fachverband für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V.. Dort bringen wir unsere Erfahrungen ein, um die Entwicklung nachhaltiger Fassadensysteme mitzugestalten.
Im Fokus steht dabei das Denken in Materialkreisläufen – insbesondere die Trennbarkeit von Komponenten nach der Nutzung. Denn was heute verbaut wird, soll später ohne Sondermüll zurückgebaut und idealerweise wiederverwendet werden können.
Kein Sondermüll, keine Einweg-Lösungen
VHF-Fassaden bieten die strukturellen Voraussetzungen für nachhaltiges Bauen: Sie bestehen aus klar voneinander getrennten Schichten – Unterkonstruktion, Dämmung, Bekleidung – die sortenrein montiert werden. Im Rückbau können diese Bauteile demontiert, geprüft und erneut eingesetzt werden.
So entsteht ein System, das Langlebigkeit mit Wiederverwendbarkeit kombiniert und aktiv zur Reduktion von Bauabfällen beiträgt.
Plattform für Second-Hand-Materialien im Fassadenbau
Im Jahr 2025 haben wir eine neue digitale Plattform ins Leben gerufen: eine geschlossene Marktplatz-Lösung für Restmaterialien im Fassadenbau. Unser exklusives Partnernetzwerk aus aktuell 15 Unternehmen bietet hier überzählige Materialien von Baustellen zur Weiterverwendung an.
Key Facts zur Plattform:
- Nur geprüfte Partnerunternehmen haben Zugang
• Materialangebote sind auf konkrete Bauteile bezogen
• Standortnahe Vermittlung senkt Transportaufwand
• Materialien bleiben im Kreislauf statt im Container
Erfolge im Jahr 2025
Der Erfolg des Projekts zeigt sich bereits in der Praxis: Bei zwei Bauvorhaben konnten wir benötigte Fassadenelemente aus dem Netzwerk beziehen. Das spart nicht nur Materialkosten, sondern vermeidet auch unnötige Neuproduktion.
Die Plattform ist damit ein Baustein für einen zukunftsfähigen Umgang mit Rohstoffen in unserer Branche und ein Kooperationsangebot an unsere Kolleg:innen.
Reststücke in den Kreislauf bringen
In vielen Zuschnittbetrieben werden Resttafeln nach dem Heraustrennen des benötigten Bauteils entsorgt oder als Füllmaterial deklariert. Wir verfolgen einen anderen Ansatz: Unsere In-House-Produktion ermöglicht es uns, Verschnitte bewusst zu erfassen und für andere Projekte oder Betriebe weiterzugeben.
Mehr aus weniger machen
Durch die Kombination aus digitaler Planung, automatisiertem Zuschnitt und gezielter Weitergabe ungenutzter Rohstoffe erreichen wir eine höhere Ausnutzung unserer Materialien. So reduzieren wir Ausschuss, vermeiden unnötige Bestellungen und ermöglichen unseren Partnern den Zugriff auf wertvolle Ressourcen – ganz im Sinne einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.
Nachhaltigkeit braucht Praxisbezug und Konsequenz
Nachhaltigkeit ist kein einmaliges Projekt, sondern ein langfristiger Prozess, der im Alltag gelebt werden muss. Bei Henke AG setzen wir auf konkrete Maßnahmen, die Wirkung entfalten.
Ob interne Optimierung, innovative Plattformen oder nachhaltige Bauweisen: 2025 war ein Jahr der Umsetzung. Und unser Anspruch bleibt, auch in Zukunft handwerkliche Qualität mit ökologischer und ökonomischer Verantwortung zu verbinden.
Gemeinsam für eine nachhaltige Bauzukunft
Ihr möchtet erfahren, wie sich nachhaltiges Bauen konkret in euren Projekten umsetzen lässt? Sprecht uns gerne an. Wir freuen uns auf den Austausch.
Alle Fragen, alle Antworten, alle News: Hier bündeln wir hilfreiches Know-how mit spannenden Einblicken aus der Welt der Dächer, Fassaden und der Henke AG. Sie haben weitere Fragen zu gewissen Themen? Wir freuen uns über jede individuelle Anfrage.

