Satteldach – Vorteile, Nachteile & Leistungen

Das bekannteste Dach der Welt
Der Begriff ‚zeitlos elegant‘ ist unter den Dächern für das Satteldach reserviert. Die wichtigsten Informationen rund um das Dach, das nie aus der Mode kommt, gibt es hier auf einen Blick.
Übersicht

Satteldach im Vergleich

Vorteile eines Satteldachs

Satteldächer gehören zu den absoluten Klassikern unter den Dachkonstruktionen. Die wichtigsten Argumente, die für ein Satteldach sprechen, sind:

  • Einfache Konstruktion
  • Effiziente Entwässerung
  • Flexibilität bei der Raumnutzung
  • Gute Belüftung
  • Vielseitigkeit

Doch natürlich können auch bei einem klassischen Satteldach Komplikationen auftreten.

Nachteile eines Satteldachs

  • Begrenzte architektonische Vielfalt
  • Weniger Tageslicht im Dachgeschoss
  • Anfälligkeit für Sturmschäden

Trotz dieser potenziellen Nachteile gehört das Satteldach zu den beliebtesten Dachkonstruktionen – vor allem dank seiner Einfachheit, Effizienz und zeitlosen Ästhetik.

Was ist ein Satteldach?

Das Satteldach gehört zu den häufigsten und traditionellsten Dachformen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie bei dem Wort ‚Dach‘ zuallererst ein Satteldach vor Augen haben, ist also sehr hoch.

Die Hauptmerkmale des Satteldachs sind dabei:

  • Giebel: Der oberste Teil des Dachs, bei dem sich die geneigten Dachflächen treffen. Er kann offen sein oder Fenster, Gauben oder andere architektonische Elemente enthalten.
  • Dachfirst: Der höchste Punkt des Dachs, wo sich die beiden geneigten Dachflächen treffen, ist der Dachfirst. Er verläuft entlang der horizontalen Linie, die durch den Giebel verläuft.
  • Dachneigung: Die Neigung der Dachflächen kann je nach architektonischem Stil, klimatischen Bedingungen und persönlichen Vorlieben variieren. Eine steilere Neigung ermöglicht eine effizientere Entwässerung und kann eine traditionellere Ästhetik verleihen, während eine flachere Neigung möglicherweise mehr nutzbaren Raum im Dachgeschoss bietet.

Egal ob Wohnhaus, kommerzielles Gebäude oder öffentliche Einrichtung – Satteldächer finden sich längst auf allen Gebäudetypen wieder.

Satteldach mit Photovoltaik-Anlage

Satteldächer von der Henke AG

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  • Beratung
  • Installation
  • Wartung
  • Renovierung
  • Abdichtung
  • Solartechnik

Bei allen Fragen auf dem Weg zu Ihrem eigenen Satteldach stehen wir Ihnen dabei natürlich zur Verfügung. Und das auch nachdem der letzte Ziegel gelegt wurde. Jegliche Wartungs- oder Inspektionsarbeiten führen wir ebenfalls für Sie aus.

Ihr Ansprechpartner für Satteldächer

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Häufig gestellte Fragen zum Satteldach

Typischerweise haben Satteldächer eine Neigung von etwa 20 bis 45 Grad.

Die Wahl der Neigung hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • die ästhetischen Präferenzen des Bauherrn
  • die klimatischen Bedingungen der Region
  • die Art der verwendeten Dachbedeckungsmaterialien.

Außerdem ermöglicht eine steilere Neigung eine bessere Entwässerung und kann Schnee besser abhalten, während eine flachere Neigung möglicherweise mehr nutzbaren Raum im Dachgeschoss bietet.

Der Aufbau eines Satteldachs erfolgt in mehreren Schritten: 

  1. Dachstuhlkonstruktion: Zuerst wird der Dachstuhl errichtet, der das Grundgerüst des Dachs bildet. Dies umfasst in der Regel Träger, Sparren und Pfetten, die die Struktur des Dachs tragen und ihm Stabilität verleihen.
  2. Dachdeckung: Nachdem der Dachstuhl errichtet wurde, wird die Dachdeckung installiert. Dies kann durch verschiedene Materialien wie Schiefer, Metall, Holzschindeln oder Dachziegel erfolgen. Die Wahl des Materials hängt von verschiedenen Faktoren wie Ästhetik, Kosten, Haltbarkeit und den örtlichen Bauvorschriften ab.
  3. Dachabdichtung: Um sicherzustellen, dass das Dach wasserdicht/Regendicht ist, werden Abdichtungsmaterialien wie Dachpappe oder Kunststoffmembranen auf der Unterseite der Dachdeckung angebracht. Dies schützt das Dach vor eindringender Feuchtigkeit und verlängert seine Lebensdauer.
  4. Dachentwässerung: Es werden Dachrinnen, Fallrohre und Ablaufgitter installiert, um das Regenwasser vom Dach abzuleiten und es sicher von der Gebäudefundament weg zu leiten.
  5. Optional: Dachfenster und Lüftungssysteme: Je nach Bedarf können Dachfenster für zusätzliches Tageslicht und Belüftung sowie Lüftungssysteme installiert werden, um eine ausreichende Luftzirkulation im Dachraum sicherzustellen und Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.

Der Aufbau eines Satteldachs erfordert sorgfältige Planung und Fachkenntnisse, um sicherzustellen, dass das Dach stabil, wasserdicht und den örtlichen Bauvorschriften entspricht.

Natürlich können Satteldächer auch für Carports verwendet werden. Damit bietet das Carport eine sehr einfache und effektive Möglichkeit, Fahrzeuge vor Witterungen zu schützen. Dabei folgt die Konstruktion dem gleichen Prinzip wie beim Bau eines Satteldachs. 

Es gibt aber einige Spezifikationen wie die Größe, Neigung und Höhe, die sich bei den Planungsschritten unterscheiden. Als Materialien können dabei Holz, Metall oder Kunststoffe verwendet werden.

Es gibt mehrere Varianten oder Stilvariationen eines Satteldachs, die unterschiedliche architektonische Auswirkungen haben können. Einige der häufigsten Varianten sind:

  • Giebeldach: Dies ist die Standardform eines Satteldachs, bei dem sich die geneigten Dachflächen in der Mitte treffen und einen Giebel bilden.
  • Doppel-Satteldach: Auch bekannt als „Giebeldach mit umlaufenden Gauben“, verfügt diese Variante über zwei oder mehr geneigte Dachflächen auf jeder Seite des Hauses, wodurch zusätzlicher Raum im Dachgeschoss geschaffen wird.
  • Mansarddach: Dies ist eine modifizierte Form eines Satteldachs, bei dem die unteren Dachflächen flach sind und die oberen Dachflächen steil geneigt sind. Mansarddächer bieten zusätzlichen Wohnraum im Dachgeschoss und haben oft Fenster oder Gauben.
  • Schmetterlingsdach: Diese Variante hat zwei geneigte Dachflächen, die sich in der Mitte treffen und einen breiten, flachen Bereich in der Mitte des Dachs erzeugen. Dieses Design kann eine moderne Ästhetik haben und viel natürliches Licht in den Innenraum lassen. 
  • Gebrochenes Satteldach: Diese Variante besteht aus einem Satteldach, das durch eine oder mehrere Stufen oder Ebenen unterbrochen ist. Dies kann dem Haus eine interessante architektonische Gestaltung verleihen und verschiedene Bereiche des Dachs hervorheben.

Jede dieser Varianten bietet eine einzigartige Ästhetik und kann an die spezifischen Anforderungen und Vorlieben des Bauherren angepasst werden.